Lisa Bolyos

ist Autorin und bildende Künstlerin und arbeitet am liebsten mit anderen gemeinsam in kompakten Formaten zu großen Fragen: zum Beispiel mit Carolina Frank an der Schnittstelle von Journalismus, Kunst und queerem Aktivismus im Projekt »Gespräche mit Eltern queerer Kinder«, mit Lisbeth Kovačič über Stadtraum bei der »Brachiale, dem Festival zur Ehrung der Brache« oder mit Natalie Deewan bei einem Festessen und in einer dreisprachigen Anthologie über den »Langen Winter der Migration«.

Sie arbeitet als Redakteurin bei der Wiener Straßenzeitung Augustin und schreibt für Anthologien, Print- und Onlinemedien. Ihr Schwerpunkte liegen auf sozialen Bewegungen, Klima- und Landwirtschaftspolitik, Armut & Stadt und feministischen Fragen aller Art. Für manche ihrer Kurzgeschichten hat sie Literaturpreise erhalten, 2026 ist sie mit »Realty TV. Ein Immobilienstück« Teil des Drama-Labs der Wiener Wortstätten. Gemeinsam mit einer Gruppe von Leuten betreibt sie das Kultur-, Seminar- und Landwirtschaftsprojekt Mühle Nikitsch im Mittelburgenland.

Sie hat gemeinsam mit Katharina Morawek das Buch »Diktatorpuppe zerstört, Schaden gering. Kunst und Geschichtspolitik im Postnazismus« (Mandelbaum 2012) publiziert und schreibt regelmäßig Beiträge für Anthologien. Im September 2021 erschien: »Mich hat nicht gewundert, dass sie auf Mädchen steht. Gespräche mit Eltern queerer Kinder« (Achse Verlag, mit der Fotografin Carolina Frank). Im November 2022 erschien die Werkstattpublikation »Immo Grief. Für eine kollektive Kultur des Trauerns um ein Zuhause«. Im Oktober 2024 erschien im Mandelbaum Verlag »Farming for Future. Leben und Arbeiten in der kleinbäuerlichen Landwirtschaft«, seit Juni 2025 gibt’s im Buchhandel: »Der Lange Winter der Migration. Erzählungen, Comedy, Essays« (Korrektur Verlag / Edition Pen), und im Jänner 2027 erscheint »Schatten/Dorf. Prosa, Lyrik, Drama« (edition lex liszt 12) zum 100. Jahrestag der Morde von Schattendorf und der Julirevolte in Wien.